– Indoorgardening –

Dass es nicht immer die Fensterbank in der Küche sein muss, sondern sich ebenso das Schlafzimmer oder das Treppenhaus für die Anzucht von Kräutern im Winter eignet, verrate ich Euch im heutigen Beitrag.

Denn wer jetzt mit der Aussaat und dem pflanzen beginnt, ist den ganzen Winter über mit frischen Gewürzen versorgt.

Doch welche Kräuter sind für die Aussaat im Winter geeignet?

Dill braucht nicht so viel Licht und gedeiht auch bei niedrigen Temperaturen gut. Das wäre doch etwas fürs Treppenhaus, oder?

Minze gedeiht auch an einem schattigen Standort gut

Petersilie, Rukkola und Schnittlauch sind meine liebsten Küchenkräuter! Sie sind absolut unverwüstlich und gedeihen bei mir von Januar bis Dezember an einem hellen Platz einfach immer.

Zitronenmelisse verbreitet einen wunderbaren Duft im Haus. An einem hellen Standort lässt sie sich übrigens auch wunderbar für den Garten oder Balkon vorziehen.

Bohnenkraut ist ein typisches Gewürz für die sonnige Fensterbank

Salbei ist ein typisches Gewürz für die helle Fensterbank 

Kresse ist mein „all time Favourit“ und gedeiht einfach an jedem Platz

Kapuzinerkresse probiere ich in diesem Jahr an einem sonnigen Platz zum ersten mal. Ein Update folgt natürlich bald. 

Basilikum braucht etwas mehr Pflege und gedeiht besonders gut an einem warmen und hellen Platz

Rosmarin, von diesem Gewürzkraut kann ich einfach nicht genug bekommen. Ich vermehre es über Stecklinge. Im Schlafzimmer würde es sich übrigens sehr gut machen. 

Was Ihr dafür benötigt

  • Anzuchterde
  • Kräuter
  • ggf. Seramis
  • Töpfe
  • Zum Beschriften: Tesafilm und einen Folienstift

Wie Ihr bei der Aussaat vorgeht

Um ganz sicher zu gehen, dass sich keine Staunässe bildet, befülle ich meine Töpfe, die unten ein Ablaufloch für überschüssiges Wasser haben, zuerst mit etwa 1/3 Seramis und gebe darauf die Anzuchterde bzw. nährstoffarme Erde.

Normale Blumenerde eignet sich gut für Zimmerpflanzen, Samen würde sie allerdings enorm schaden, indem die enthaltenen Düngermittel und Keime die jungen Wurzeln so stark beschädigen, dass die Pflänzchen sehr schnell eingehen oder zu faulen beginnen.

 

Saatgut in die Töpfe setzen

Im Anschluss gebt Ihr das Saatgut in die Erde. Es gibt Samen die benötigen viel Licht beim keimen und andere, die am besten keimen, wenn sie mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt werden. Schaut euch dafür die Hinweise auf der Rückseite eurer Saatguttüten an. Dort ist beschrieben wie und in welchem Abstand Ihr aussäen solltet. Zum Abschluss gießt Ihr die Erde bis sie leicht feucht ist.

Beschriften – Alternative zu herkömmlichen Schildchen

Damit Ihr auch in einpaar Wochen genau wisst, welches Gewürz Ihr in welchen Topf gesät habt, empfehle ich euch unbedingt die Töpfe zu beschriften. Eine super Alternative zu den üblichen Schildchen ist es, ein Stück Tesafilm auf eine kleine Stelle des Topfes zu kleben und sie mit einem Folienstift zu beschriften.

Ausgesät und nun ?

Welcher Sandort eignet sich am Besten?

Am besten wählt Ihr für euren  Standort einen frostfreien, kühlen und hellen Platz aus. Die Fensterbank in der Küche eignet sich genauso gut wie das unbeheizte Schlafzimmer. Gerade im Winter wäre es perfekt, wenn das Fenster zu Südseite ausgerichtet ist, was aber absolut kein muss ist!

Pflege bis zur Ernte

Damit auch alle Samen gleichmäßig Licht erhalten und somit einen gleichmäßiger Wuchs bekommen, drehe ich meine Töpfe etwa alle drei Tage.  Beim Bewässern achte ich darauf, die Erde bzw. die Samen und später die jungen Pflanzen etwa alle drei Tage sparsam zu gießen, bis die Erde leicht feucht ist.

Pflanzen statt aussäen

Wer bis zur Ernte nicht so lange warten möchte, kann sich die entsprechenden Bio-Kräuter auch in einer Gärtnerei  kaufen und zu Hause in einen Topf pflanzen. Kräutertöpfe, die in Supermärkten angeboten werden, sind darauf gezüchtet schnell und ergiebig zu wachsen und haben sehr häufig eine lange Reise hinter sich. Das hat zur Folge, dass sie nicht all zu lange bei Euch verweilen werden.

 

 

 

 

 

 

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