So wunderbar, dass in einpaar Wochen die Erdbeerzeit auch im eigenen Garten startet. Nach vielem testen und rumprobieren konnte ich mich die letzen Jahren an einer reichlichen Ernte erfreuen –  ganz ohne Schneckenfraß – welches Stroh, woher Ihr es bekommt und wie ich die Pflanzen ohne viel Aufwand gepflegt habe, habe ich euch in mehreren Beiträgen zusammengefasst. Hier findet Ihr die wichtigsten Tipps zum „Erdbeerbeete mit Stroh mulchen“

Vorbereitungen und Stroh aufbringen

Sobald sich im späten Frühling und frühen Sommer die ersten Früchte zeigen, wird der Zwischenraum der Erdbeerbeete mit Stroh gemulcht, um zu verhindern, dass die Früchte auf der Erde liegen und zu faulen beginnen. Beseitigt alles an Unkraut, bevor Ihr das Stroh aufbringt und verteilt es im Anschluss direkt um die Pflanzen, sodass die Früchte auf dem Stroh liegen. Am besten eignet sich Roggenstroh, denn es ist saugfähiger und wesentlich langlebiger, im Vergleich zu anderen Strohsorten. Wichtig ist dabei, dass Ihr das Stroh erst aufbringt, wenn die Erdbeerpflanzen bereits Früchte tragen.

Das Tolle am mulchen mit Roggenstroh ist, dass die Früchte im Trockenen liegen, wodurch die Übertragung von Krankheiten reduziert wird, das Unkraut es schwerer hat durchzukommen und der größte Vorteil liegt darin, dass sich Schnecken in gemulchten Beeten ungerne aufhalten. Im Herbst könnt Ihr das Stroh außerdem unter die Erde arbeiten, so lockerst Ihr den Boden zusätzlich auf. Für eine Fläche von etwa 50qm habe ich 2 mittelgroße Strohballen verwendet. Das Stroh habe ich über Ebay KLeinanzeigen für 6€ bei einem Bauern in der Nähe gekauft.

Vogelfraß, Krankheiten und Schädlinge

Um die Erdbeeren gegen Vogelfraß zu schützen, habe ich mehrere dicke Stöcker links und rechts vom Beet in die Erde geschlagen und Vogelschutznetze mit einem Abstand von etwa 10 cm über die Pflanzen gespannt.

Falls Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Schädlinge wie Erdbeermilben auftreten, sollten die Erdbeerpflanze auf etwa fünf Zentimeter zurückgeschnitten werden, so entfernst Ihr alle befallenen Blätter. Wichtig ist dabei, dass das „Herz“, also der Vegetationspunkt aus dem der Neutrieb erfolgt, nicht beschädigt wird.

Tipps für die Ernte

Erdbeeren schmecken am besten, wenn sie am Morgen bei bei trockenem Wetter gepflückt werden. Wenn Ihr sie samt dem Blattkelch erntet, behalten sie noch den Saft und das Aroma. Falls Ihr die Früchte nach einer längeren Regenperiode ernten solltet, schmecken sie häufig etwas sauer und geschmacklos. Lasst sie dann einfach bis zum nächsten regenfreien Tag an der Pflanze hängen. Gepflückte Erdbeeren können ungewaschen und zugedeckt für einpaar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hier findet Ihr weitere Beiträge zum Thema Erdbeeren

Neues Erdbeerbeet anlegen // Erdbeerpflanzen vermehren und pflegen

Erdbeerpflanzen mit Stroh mulchen // Vogelfraß, Krankheiten, Schädlinge//Tipps für die Ernte

Erdbeerpflanzen – Pflege nach der Ernte 

 

 

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