Eine eigene kleine Welt gestalten, in der weder etwas zu viel noch zu wenig ist. Dem Wind und Regen lauschen, Blumen und Erde riechen, in ihr zu graben. Sich im Garten zu verausgaben und schmutzig zu machen. Es ist eine wirklich herrliche Belohnung nicht nur das selbst gesäte und gepflegte zu ernten, sondern den Körper und Geist auf das Wesentliche und Ursprüngliche zu fokussieren. Ungeachtet dessen, ob sich diese Zufriedenheit im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in einer Gemeinschaft in der Stadt finden lässt, sind das all die Beweggründe, die mich dazu animieren, mich mit dem Thema Garten und dem eigenen Anbau zu beschäftigen.

Ein großer Wunsch geht in Erfüllung

Im Hobbygartenbereich ist die Permakultur, ein naturnaher Garten oder der Einsatz von Mischkultur weit verbreitet. In unserem Garten versuche ich von der Natur zu lernen. Was für mich bedeutet die Gegebenheiten im eigenen Garten zu beobachten, zu nutzen und sie zu fördern. Dieser Grundgedanke schließt für mich auch ein, einen Blick auf die Forst- und große Landwirtschaft zu werfen. Denn die unterschiedlichen Herangehensweisen eröffnen einem wunderbare Wege, die im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in der Stadt so einfach umgesetzt werden können.

Für sich betrachtet hat jedes dieser Verfahren und Methoden unterschiedliche Vor- und Nachteile, die abhängig von den Gegebenheiten und Anforderungen sind. Doch was wäre, wenn ausschließlich die Vorteile der jeweiligen Kulturen und Wirtschaften zu einer zusammengefasst, getestet und hier festgehalten werden? Die Umsetzung dieser Theorie und die möglichen Resultate haben einen so enormen Reiz, dass ich nun wirklich nicht anders kann als eben genau diese „neue“ Kultur in einem zusätzlich angelegten Garten in diesem Jahr umzusetzen und zu testen.

Müsste ich der Kultur in unserem Testgarten einen Namen geben, um zu beschreiben welche Anbaumethode dort zu finden sein wird, würde ich eine Kombination aus den bereits genannten Begriffen wählen. Denn auf den etwa 60qm werde ich die Prinzipien eines biologischen Gartens, der Perma- und Mischkultur aber auch der Land- und Forstwirtschaft miteinander kombinieren, ausprobieren und Euch von diesem spannenden Abenteuer, in all seinen Facetten berichten.

Ab Mitte April wartet somit eine ober spannende Zeit auf mich und vielleicht ja auch auf Euch? Verratet mir doch liebend gerne was Ihr zu diesem Vorhaben denkt und, ob Ihr bestimmte Pflanzen in „meiner“ Kultur getestet und kombiniert sehen möchtet? Vielleicht Kakteenähnliche Gewächse neben blühenden Stauden? Oder lieber Gemüse zwischen Obstbäumen und Kiefergewächsen? Vielleicht habt Ihr ja auch im Bereich von unterschiedlichen Kombinationen Eure Erfahrungen gesammelt, die Ihr weitertragen möchtet ? – Liebend gerne! Ich freue mich und bin schon ganz gespannt auf Eure Rückmeldung!

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Nina
März 18, 2018
Halllihallo, Wünsche habe ich keine aber ich bin sehr neugierig wie du das alles miteinander kombinieren möchtest. Tannen, Möhren, Apfelbäume und Blumen in einem Beet? Klingt sehr interessant :) Liebe Grüße, Nina
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    Osmers
    März 19, 2018
    Hallo liebe Nina, toll, dass Du bei mir vorbeischaust. Ja es ist schon spannend, so viele unterschiedliche Pflanzen miteinander zu kombinieren und zu schauen wie die Natur es uns vorgibt. Ich freue mich schon bald mehr davon zu berichten! Liebste Grüße
    Antworten
März 18, 2018
Liebe Swetlana, das klingt ja spitze! Bin super gespannt, was Du ausprobierst! Viele liebe Grüße, Caro
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    Osmers
    März 19, 2018
    Liebe Caro, oh ja und ich erst. Ich habe mich schon so lange mit dem Thema beschäftigt und nun kann ich es kaum abwarten mal all die Theorie in der Praxis zu sehen und auch umzusetzen. Freue mich bald davon mehr zu erzählen und zu zeigen :) Liebste Grüße <3
    Antworten
Jule
März 18, 2018
Wow, das hört sich sehr spannend an. :-) Mich reizt total das Gemüse zwischen Obstbäumen und Kieferngewächsen! Ich bin gespannt was du dir ausdenkst :-) Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend!
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    Osmers
    März 19, 2018
    Liebe Jule, es freut mich sehr hier von Dir zu lesen! Die Idee und das Konzept steht und nun kann die Pflanzung, sobald der starke Frost vorüber ist, auch richtig losgehen. Ich freue mich schon so sehr zu sehen wie alles miteinander harmoniert und wächst uuuund besonders davon zu erzählen :) Liebe Grüße und bis bald wieder .)
    Antworten
Nina
März 18, 2018
Liebe Swetlana, ich liebe es deinen Blog zu lesen. Ich kann schon förmlich den Garten riechen und sehen so wundervoll hast du es beschrieben. Die Natur gibt uns so unglaublich viel und dein Vorhaben unterstreicht nochmal das ein bewusstes hinsehen und handeln uns noch mehr davon profitieren lässt. Ich freue mich sehr darauf wie es weiter geht!! :) Liebe Grüße,Nina
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    Osmers
    März 19, 2018
    oh wow, liebe Nina! Herzlichen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich wirklich so sehr, wie schön Du es zusammengefasst hast <3 Liebste Grüße
    Antworten
März 18, 2018
Das Projekt klingt wirklich spannend, liebe Swetlana. Ich bin gespannt wie du die unterschiedlichen Konzepte auf 60 m2 vereinst. Hast du auch vor dieses Beet über mehrere Jahre weiterzupflegen, da die Pflanzen ja auch unterschiedliche Lebenszyklen haben (bspw. einjähriges Gemüse vs. langjährige Bäume)? Ich bin sehr gespannt und freue mich über deine Berichte und Fotos! Liebe Grüße, Sandra
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    Osmers
    März 19, 2018
    Liebe Sandra, ja ich bin auch schon wirklich sehr gespannt, ob die Idee auch in der Praxis gut funktioniert - Besonders spannend finde ich daran, dass es dafür noch keine richtige "Richtlinie" wie die Mischkulturtabelle gibt- aber gerade das mag ich so gerne am Gärtnern. Wenn es schief geht, probiere ich es nächstes Jahr einfach einwenig anders aus :) Das Beet möchte ich über mehrere Jahre pflegen. Im April werde ich auf dieser Fläche Obstbäume, Sträucher, Blumen und, und, und .. anpflanzen. Freue mich schon sehr bald davon ausführlich zu berichten Liebste Grüße zu Dir
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