im Gemüse-, Blumen-, Nasch-, Kräuter- und Ziergarten

Vorplanung

Windbrecher in Form von Hecken, Sträucher, Bäume, Zäune oder Nützlingsblumen schützen die Pflanzen vor zu starkem Wind und unterstützen ein eigenes Klima. 

Beet-Einteilung 

Gemüse- und Naschgarten

Habt Ihr den Wunsch viel zu ernten, sind lange Beete besonders sinnvoll. Sie erleichtern das Säen und Unkraut hacken in Reihen ungemein. Eine Beetbreite von etwa 1,00 Meter bei kleinen und 1,20 Meter bei großen Personen ist ideal, denn so können die Beete vollständig von allen Seiten bequem erreicht werden. Soll die Ernte nicht allzu groß ausfallen, eignen sich Beete mit Unterteilungen sehr gut, durch zum Beispiel Kräuter. 

Für feste Wege plane ich zwischen einzelnen Beeten eine Breite von 0,50 Meter ein. Für Wege, die ich mit einer Schiebkarre befahren möchte, eine Breite von 1,20 Meter. Feste Wege können einfache Trampelpfade sein oder mit Rindenmulch, Steinen oder Holzplatten ausgelegt werden. 

Kräuter-, Blumen- und Ziergarten

Kräuter- und Blumenbeete bieten sich gut an sonnigen und warmen Stellen im Garten an. Im Winter könnt Ihr sehen, an welcher Stelle im Garten der Frost oder Schnee schnell schmilzt und damit die wärmste Stelle bestimmten.

Kräuter können zwischen Gemüsereihen als Mischkultur, in Kräuterschnecken oder in Steinbeeten gut angebaut werden aber auch wie Ziergewächse in Kübeln oder einem eigenen beliebig großem Beet, mitten im Garten oder entlang der Hauswand. 

Allgemein – Beete anlegen

In unserem Garten lege ich die Beete nach drei verschiedenen Möglichkeiten an. In jedem Jahr schaue ich was zu mir und den Gegebenheiten in dem jeweiligen Jahr gut passt.

Wenn ich neue Beete anlege oder der Boden sehr sandig oder lehmig ist, trage ich ggf. die Grassoden ab und grabe ich ihn immer einwenig um und arbeite reichlich Kompost ein oder etwas Sand, je nachdem was der Boden benötigt. Worin sich unterschiedliche Gartenböden unterscheiden, wie Ihr sie erkennt und in einen fruchtbaren Boden umwandeln könnt, findet Ihr in diesem Beitrag.
Sind die Beete jedoch bereits angelegt, entferne ich nur das Unkraut und arbeite unseren Kompost ein. Das Thema „No Dig“, also die Neuanlage von Beeten ohne umzugraben im Herbst des Vorjahres, um das bestehende Bodenleben zu erhalten, in dem auf die gewünschte Fläche zum Beispiel Pappe oder Zeitung gelegt wird, die Pflanzen darunter „absterben“ und auf die Fläche Erde und Kompost aufgebraucht werden kann, ist für mich allerdings super interessant – ganz besonders, wenn ich zum Beispiel Giersch in bestimmten Beeten eindämmen möchte.

Beete anlegen und Umgraben

Soll das neue Beet auf einer Rasenfläche angelegt werden, wird entweder im Herbst des Vorjahres nach dem „No Dig“ Prinzip Pappe, dann Kompost und Erde auf die gewünschte Fläche gelegt oder im Frühjahr zunächst die Rasennarbe abgetragen. Dafür mit einem Spaten die Rasenkante zunächst auf die Beetgröße abstechen, danach innerhalb des neuen Beetes einige Quadrate in der Größe einer Plattschaufel mit dem Spaten abstecken, Plattschaufel an der Rasenkante eines Quadrats ansetzen, langsam unter die Grassoden erst hebeln dann schieben, Quadrat herauslösen – dabei darauf achten, dass so wenig wie möglich Erde an den Grassoden haften bleibt. 

Die Grassoden können, wenn ausreichend Zeit besteht, an Ort und Stelle liegen bleiben, mit dem Grün nach unten. Alternativ eignen sie sich für die Anlage eines Kräuter- oder Blumenhügelbeets. 

Allgemein – Beetkanten anlegen

Um zu vermeiden, dass Gras und Unkräuter von außen in die Beete wachsen, ist es sinnvoll entweder Rasenkantensteine einzulassen, eine Rasenkante aus Metall einzuarbeiten oder Steine entlang der Beete zu setzen. 

PS: In dieser Kategorie findet Ihr unterschiedliche Anbaupläne und Gartenkalender, als kostenlosen Download, damit Ihr das ganze Jahr über in eurem Garten, auf der Terrasse, dem Balkon und im Hochbeet ernten könnt.

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