In der Mischkultur werden unterschiedliche Gemüse- und Obstsorten aber auch Zierpflanzen innerhalb eines Beetes gemeinsam angebaut. Der Zweck ist dabei, dass sie sich gegenseitig nicht nur im Wachstum, sondern in der Gesundheit und im Ertrag positiv beeinflussen. Die Kombination aus Gemüse-, Obst-, Kräutern und Blumen, innerhalb eines Beetes ist somit der Unterschied zu einer Bepflanzung in Einzelbeeten.

Unterschiedliche Sorten auf kleinem Raum

Diese Kultur macht die strenge Beeteinteilung in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer überflüssig. Es reicht vollkommen aus darauf zu achten nicht die selben Sorten jedes Jahr aufs Neue an ein und dieselbe Stelle zu pflanzen. Wirklich toll ist auch, dass auch auf kleiner Fläche unterschiedliche Gemüsesorten Platz finden. Denn bis die Hauptkultur platz benötigt, können direkt neben ihr Sorten mit kurzer Wachstumszeit immer wieder nachgesät und geerntet werden können. Dazu gehören zum Beispiel Salate, Radieschen oder Kohlrabi.

Weniger Pflege durch die Mischkultur

Ein weiterer großer Vorteil liegt für mich darin, dass der Anbau der unterschiedlichen Sorten zu einer dichten Pflanzendecke führt und ich somit im Sommer weniger Unkraut hacken und gießen muss. Die Beete werden durch diese Kultur somit nicht nur optimal genutzt, sondern auch in der Bodenkultur gefördert. Indem neben flach bewurzelnde auch tief bewurzelnde Sorten waschen. Wie zum Beispiel bei der Kombination zwischen Möhren und Zwiebeln.

Gute Nachbarn und schlechte Nachbarn

Umsetzung im Garten

Die Umsetzung der Mischkultur im eigenen Garten, in Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse ist schnell gemacht. Überlegt Euch was Ihr anbauen möchtet und überprüft, ob die Gemüse- und Obstsorten auch gut miteinander harmonieren oder, ob sie besser entfernt von einander angebaut werden sollten. Meine Mischkulturtabelle könnt Ihr hier kostenlos herunterladen.

PS: In dieser Kategorie findet Ihr unterschiedliche Anbaupläne und Gartenkalender als kostenlosen Download, damit Ihr das ganze Jahr über in eurem Garten, Terrasse, Balkon und Hochbeet ernten könnt.

Leave A

Comment

Marlies
März 28, 2018
Hallo Swetlana, vielen lieben Dank dass du einen so schönen Blog schreibst. Man findet ganz schnell viele hilfreiche Tipps und doch schreibst du sehr schön und es sind viele tolle Bilder dabei. Ich hab mir grad alles mögliche aus deiner Mischkultur Liste raus geschrieben. Herzlichen Dank fürs zusammenschreiben! Ich war nur ein wenig verwundert, dass manche Pflanuen auf beiden Seiten stehen, bei guten und schlechten Nachbarn. Was hat es damit auf sich? Liebe Grüße vom Alpenrand
Antworten
    Osmers
    März 29, 2018
    Liebe Marlies, es freut mich sehr hier von Dir zu lesen. Herzlichen Dank für deine liebe Rückmeldung zum Blog. Einige Sorten stehen auf beiden Seiten, weil ich sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen in der jeweiligen Kombination gesammelt habe. Um darauf einwenig aufmerksam zu machen habe ich sie auf beide Seiten geschrieben. Du hast aber total recht, man wundert sich schon einwenig - und so sind nun alle Doppelungen verschwunden :) Liebste Grüße zu Dir! <3
    Antworten