Teil 3: Rosmarin – pflegen und überwintern

Beim Anblick von Rosmarin und anderen Kräuterbüschen möchte ich am liebsten hineingreifen und die Hand hindurch ziehen, um diesen unverwechselbaren Geruch nach ätherischen Ölen ganz tief einatmen und fast schon schmecken zu können. Hach! Ein Traum!

Wie ich dieses wundervolle Gewürzkraut vermehre, pflege und im nächsten Jahr einpflanze, zeige ich euch in einer großen Serie. Den Anfang habe ich bereits mit Rosmarin durch Stecklinge vermehren gemacht und in diesem Beitrag gezeigt was zu beachten ist, wenn die Stecklinge in Töpfe gesetzt werden.

Falls Ihr. es verpasst habt ist noch Zeit, um einen gesunden Strauch zu kaufen und mit der Vermehrung loszulegen. YAY!

Heute geht es mit Teil 3: Rosmarin – pflegen und überwintern weiter. Dabei zeige euch was in der Zeit zwischen umtopfen und ggf. im Garten auspflanzen zu beachten ist und wie Rosmarin am liebsten überwintert.

Rosmarin Pflege

Standort

Rosmarin ist ein mehrjährig wachsendes Gewürzkraut, das am besten an einem sonnigen Platz gedeiht. Im Frühjahr werde ich unser Stein-Hochbeet etwas erweitern und die neu gewonnen Pflänzchen dazu pflanzen. Was das besondere an dieser Art von Hochbeet ist und wie Ihr es auch auf dem Balkon ganz einfach umsetzen könnt verrate ich euch im vierten Teil der Serie.

Erde und Düngen

Rosmarin wächst und gedeiht am besten in nährstoffarmer Erde, die das Wasser schnell ablaufen lässt.

Rosmarin gießen

Direkt nach dem Pflanzen der Stecklinge brauchen die Pflänzchen mehr Wasser und sollten in den ersten Wochen etwas feucht gehalten werden. Sobald sie etwas eingewurzelt sind, kommen sie mit weniger Wasser aus. Achtet einfach darauf, dass das Wasser gut ablaufen kann und keine Staunässe entsteht.

Rosmarin schneiden

Eingewachsene Rosmarinsträucher können das ganze Jahr über geschnitten werden. Verwendet bei der Ernte eine scharfe Schere oder ein scharfes Messer, um Quetschungen an der Pflanze zu vermeiden.

Rosmarin überwintern

In der Zeit zwischen umtopfen und ggf. im Garten auspflanzen gedeiht Rosmarin am besten an einem sonnigen Platz und fühlt sich im Winter an einem frostfreien und trockenen Ort wohl. Ideal sind Temperaturen um die 4 bis 12 Grad Celsius.

Wichtig ist vor allem, dass die Wurzeln und Zweige im Winter nicht erfrieren. Falls es in diesem Jahr jedoch sehr viel Kälter werden sollte, hole ich die Pflänzchen in den Wintergarten. In einem hellen Treppenhaus machen sie sich übrigens auch sehr gut. An frostfreien Tagen werde ich die Pflanzen auch wieder auf die Terrasse stellen, damit sie etwas mehr Sonne bekommen. Wichtig ist dabei, dass die Pflanzen nicht im Wasser stehen.

Habt Ihr Rosmarin oder andere Kräuter schon vermehrt? Berichtet gerne von euren Erfahrungen.

PS: Im Frühjahr gibt es den 4. Teil indem ich euch zeige wie ich Rosmarin in den Garten pflanze und bestehende Büsche pflege.

Alles Liebe,

Swetlana

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