Teil 2 : Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen

Vor einpaar Wochen habe ich dir bereits berichtet, dass ich mir im nächsten Jahr den Wunsch erfüllen möchte mein liebstes Gewürzkraut nicht nur in meinem Kräuterbeet zu erweitern, sondern auch sonnige Gartenwege damit zu gestalten. Wie ich es vermehre, pflege und im nächsten Jahr einpflanze, zeige ich dir in einer großen Serie.

Nachdem ich den Anfang bereits Ende Juli mit Rosmarin durch Stecklinge vermehren gemacht habe, und fast alle Stecklinge kräftige Wurzeln gebildet haben, geht es heute mit „Teil 2 : Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen“ weiter.

Hach, ich freue darauf!

Dafür benötigst Du: 

  • Bewurzelte Rosmarinstecklinge
  • Bleistift
  • Nährstoffarme Erde /Kräutererde, da sie nährstoffarm ist
  • Einen Plastiktopf und einen Übertropf ohne Loch (oder Du verwendest z.B. einen Tontopf mit Loch und einer Unterschale)

Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen

Wenn Du dein Rosmarin im Frühjahr, so wie ich, in den Garten pflanzen möchtest, empfehle ich dir, es zum Überwintern in einen mit Erde gefüllten Topf zu setzen. Da die Pflänzchen im Frühjahr eh nach Draußen ziehen, könnten dafür auch einfache Plastiktöpfe verwendet werden. Falls Du deine sonnig gelegene Terrasse oder deinen Balkon mit diesem wundervollen Gewürzkraut verschönern möchtest, kannst Du es natürlich gleich in den passenden Kübel oder Topf setzen.

Rosmarin für den Garten und Balkon

Nachdem deine Stecklinge feine Wurzeln gebildet haben, kannst Du sie in einen mit Erde gefüllten Topf setzen. Befühle dafür den Topf mit etwas mehr als 2/3 nährstoffarmer Erde. Rosmarin gedeiht, entsprechend seiner Herkunft, am besten in nährstoffarmer Erde, die das Wasser schnell ablaufen lässt. (Nährstoffarme) Handelsübliche Blumenerde eignet sich dafür gut.

Bohre mit einem Bleistift kleine Löcher für deine Stecklinge in die Erde, um die Wurzeln beim Einpflanzen nicht zu verletzten. Und stecke deine Stecklinge vorsichtig nach und nach in die Löcher und drücke sie vorsichtig an. Da Rosmarin lange Wurzeln bildet pflanze ich etwa drei Stecklinge in einen kleinen Topf und füge noch etwas Erde hinzu nachdem  alle Stecklinge eingepflanzt sind. Gieße zu guter Letzt die Erde leicht.

Falls Du dein Rosmarin in Zeitungs-Quell- oder anderen Töpfen vermehrt hast, kannst Du den Topf vorsichtig lösen und dein Steckling mit samt der „alten“ Erde einpflanzen.

Bis ich dieses tolle Kraut im Frühjahr aus den Töpfen hole, um es in den Garten zu pflanzen, lasse ich es auf der Terrasse überwintern.

Rosmarin gießen 

Direkt nach dem Pflanzen sollten die Pflanzen in den ersten Wochen feucht gehalten werden. Sobald sie etwas eingewurzelt sind, kommen sie mit weniger Wasser aus. Mit Staunässe kommt auch Rosmarin garnicht zurecht, denn das führt leider zum Schimmeln der Erde und Faulen der Pflanzen.

Falls Du noch keinen Rosmarin im Garten hast, ist noch genug Zeit, um dir einen gesunden Strauch zu kaufen und mit der Vermehrung loszulegen. Hab viel Spaß dabei! Ich freue mich, wenn Du Lust hast mir von deinen Erfahrungen zu berichten. Und deine Fortschritte auf Instagram mit mir und vielen anderen unter #osmersgarten zu teilen.

PS: Im 3. Teil zeige ich dir welche Pflege Rosmarin am liebsten hat und wie es am besten Überwintert.

Alles Liebe,

Swetlana

 

 

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