Teil 2 : Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen

Ich habe Euch bereits berichtet, dass ich mir den Wunsch erfüllen möchte mein liebstes Gewürzkraut nicht nur in meinem Kräuterbeet zu erweitern, sondern auch sonnige Gartenwege damit zu gestalten. Wie ich es vermehre, pflege und einpflanze, zeige ich euch in einer großen Serie.

Nachdem ich den Anfang bereits mit Rosmarin durch Stecklinge vermehren gemacht habe und alle Stecklinge kräftige Wurzeln gebildet haben, geht es nun mit „Teil 2 : Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen“ weiter.

 

Dafür benötigst Ihr: 

  • Bewurzelte Rosmarinstecklinge (Plant Ihr für die Jungpflanzen ein Beet im Garten, empfehle ich euch auf eine winterharte Sorte zu achten)
  • Bleistift
  • Nährstoffarme Erde /Kräutererde, da sie nährstoffarm ist
  • Einen Plastiktopf und einen Übertropf ohne Loch (oder Ihr verwendet z.B. einen Tontopf mit Loch und einer Unterschale)

Rosmarinstecklinge in Töpfe setzen

Wenn Ihr eurer Rosmarin im Frühjahr in den Garten pflanzen möchtet empfehle ich es zum Überwintern oder bis es ins Beet kommt in einen mit Erde gefüllten Topf zu setzen, damit die Stecklinge bis dahin starke Wurzeln bilden können. Da die Pflänzchen im Frühjahr eh nach Draußen ziehen, könnten dafür auch einfache Plastiktöpfe verwendet werden. Falls Ihr eure sonnig gelegene Terrasse oder den Balkon mit diesem wundervollen Gewürzkraut verschönern möchtet, könnt Ihr es natürlich gleich in den passenden Kübel oder Topf setzen.

Rosmarin für den Garten und Balkon

Nachdem eure Stecklinge feine Wurzeln gebildet haben, könnt Ihr sie in einen mit Erde gefüllten Topf setzen. Befüllt dafür den Topf mit etwas mehr als 2/3 nährstoffarmer Erde. Rosmarin gedeiht, entsprechend seiner Herkunft, am besten in nährstoffarmer Erde, die das Wasser schnell ablaufen lässt.

Bohrt mit einem Bleistift kleine Löcher für deine Stecklinge in die Erde, um die Wurzeln beim Einpflanzen nicht zu verletzten. Und steckt die Stecklinge vorsichtig nach und nach in die Löcher und drückt sie vorsichtig an. Da Rosmarin lange Wurzeln bildet pflanze ich etwa drei Stecklinge in einen kleinen Topf und füge noch etwas Erde hinzu nachdem alle Stecklinge eingepflanzt sind. Gießt zu guter Letzt die Erde leicht.

Falls Ihr eurer Rosmarin in Zeitungs-Quell- oder anderen Töpfen vermehrt habt, könnt Ihr den Topf vorsichtig lösen und den Steckling mit samt der „alten“ Erde einpflanzen.

Bis ich dieses tolle Kraut im Frühjahr aus den Töpfen hole, um es in den Garten zu pflanzen, lasse ich es an warmen Tagen auf der Terrasse und an kalten im Wintergarten überwintern.

Rosmarin gießen 

Direkt nach dem Pflanzen sollten die Pflanzen in den ersten Wochen leicht feucht gehalten werden. Sobald sie besser eingewurzelt sind, kommen sie mit weniger Wasser aus. Mit Staunässe kommt auch Rosmarin garnicht zurecht, denn das führt leider zum Schimmeln der Erde und Faulen der Pflanzen. Das erkennt Ihr entweder an den gelben Nadeln oder wenn eure Pflanze ausgetrocknet aussieht, die Erde aber feucht ist.

Falls Ihr noch keinen Rosmarin im Garten habt, ist noch genug Zeit, um euch einen gesunden Strauch zu kaufen und mit der Vermehrung loszulegen. Habt viel Spaß dabei!

PS: In diesem Teil zeige ich euch welche Pflege Rosmarin nachdem es in Töpfe gesetzt wurde am liebsten hat.

 

 

 

 

 

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