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Ein Bio-Bauernhof in dem auf 20 Hektar Land experimentiert und weiterentwickelt wird, um zwar nicht die schönsten, dafür aber die schmackhaftesten Früchte weit und breit zu erhalten, klingt wunderbar, oder? Die Gründer von Grom Gelato* Guido und Federico konnten für die Herstellung ihres original italienischen Qualitäts-Gelato keine Früchte finden, die ihren Ansprüchen nach intensivem Geschmack und biologischem Anbau gerecht wurden. Auf ihrer dafür ins Leben gerufenen Mura-Mura-Farm im Piemont (deutsch: langsam langsam) werden deshalb ursprüngliche Sorten von Erdbeeren, Melonen, Aprikosen, Feigen, Pfirsichen und Birnen getestet und angebaut, im Einklang mit den Rhythmen von Umwelt und Natur. Andere Sorten wie Pistazien oder Himbeeren beziehen sie von Landwirten, mit denen sie seit Jahren zusammenarbeiten. Insgesamt liegt der Fokus auf der Qualität und dem natürlichen Geschmack der Zutaten. Das schließt auch mit ein, dass nur das reinkommt, was auch tatsächlich benötigt wird. Das Himbeersorbet besteht zum Beispiel neben den Himbeer-Sorten Vajolet, Tulameen und Lagorai aus nur drei weiteren Zutaten (Rohrzucker, Wasser und einem (notwendigen) natürlichen Verdickungsmittel). Seit 2018 ist das original Grom Gelato auch außerhalb der „Eisdielen“ (Gelaterias) u.a. in Turin, New York oder Los Angelos als Grom Becher auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in sieben verschiedenen Sorten* erhältlich, und das ohne Aromen, Farbstoffe oder Emulgatoren. Diese Konsequenz führt zwangsläufig zu einem Eis, mit unvergleichlichem Geschmack, der mich an Sommer und den frühen Herbst erinnert, in denen die Münder prall gefüllt mit sonnengereiften schmackhaften Himbeeren aus dem eigenen Garten sind.

In unserem Garten und auf dem Hof besteht ein alter Bestand an Apfel- und Birnenbäumen, Aprikosen,- Kirschen- und Quittenbäumen, Trauben, einem Pflaumen- und Zwetschgenbaum, einer Mirabelle und Sommer-als auch Herbsthimbeeren.

Die Ernte von Sommerhimbeeren beginnt in unserem Garten im Juni und endet im Juli; bei Herbsthimbeeren ab August bis etwa Ende September. Herbsthimbeeren haben außerdem im Gegensatz zu den klassischen Sommerhimbeeren garantiert keine Maden vom Himbeerkäfer. Beide Sorten können sehr einfach im Garten oder in Töpfen für Balkon und Terrasse gepflanzt und kultiviert werden– so kann von Juni bis Ende September geerntet werden.
Der Frühherbst (ab Oktober) ist der ideale Pflanzzeitpunkt für alle Himbeerensorten, egal ob Sommer- oder Herbsthimbeere. Bei der Pflanzung die Himbeersträucher nicht zu tief setzen, weil sich ihre Wurzeln am liebsten flach im Boden ausbreiten. Himbeersträucher immer entlang einer Stütze pflanzen. Entweder an Stäben und Zäunen oder eine Art Spalier. Dafür etwa ein Meter hohe Pfosten in die Erde setzen und zwischen ihnen drei Reihen Drähte spannen. So können die einzelnen Ruten mit einem Bindfaden locker am Draht befestigt werden. Der ideale Abstand zwischen den Sträuchern beträgt etwa 50cm. So können sich die Pflanzen gut entwickeln und trocknen nach Regen durch die „Durchlüftung“ besser ab. Das beugt Krankheiten wie Grauschimmel oder den Befall von Spinnmilben vor. Bei Himbeer-Sträuchern außerdem unbedingt Staunässe vermeiden. Weitere einfache Tipps gegen Krankheiten und Schädlinge findet Ihr in diesem Beitrag. Insgesamt bringen die Sträucher etwa acht bis zehn Jahre gute Erträge.

Der Standort sollte sonnig sein, der Boden humusreich, tiefgründig und locker. Ich dünge unsere Himbeerbeete einmal im Frühling mit reichlich Kompost und der Zugabe von Hornspänen (etwa eine Handvoll, um den Stickstoffgehalt aufzubessern). Beides arbeite ich vorsichtig ein, weil die Wurzeln sehr flach verlaufen. Gegen Austrocknen und Unkraut gebe ich eine Mulchschicht aus Hackschnitzel oder Rindenmulch auf die Beete.

Himbeeren haben einen sehr hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen, wenn sie vollreif gepflückt werden. Eine Nachreife findet nicht statt. Im Kühlschrank halten sich unbehandelte Himbeeren bis zu vier Tage.

Nach der Ernte der Sommerhimbeereten (Ende Juli), schneide ich alle Ruten dicht über dem Boden runter, die in dem Jahr Früchte getragen haben. Alle anderen Ruten (die keine Früchte getragen haben) lasse ich für das nächste Jahr stehen. Am einfachsten erkennt man diese Ruten im Spätherbst (etwa November). Die Ruten, die Früchte getragen haben trocknen aus und bekommen eine helle Farbe. Die übrigen behalten ihre dunkelgrüne/braune Farbe. Die Herbsthimbeeren schneide ich im Spätherbst komplett dicht über dem Boden zurück.

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Grom Gelato.

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