Wer mag, kann sich vor dem Blumenschnitt für einen bestimmten Farbverlauf entscheiden und dann wie hier beschrieben direkt über einer Blattachse mit einer scharfen Schere schneiden.

Bei der Entscheidung, welche Blume ich neben die Andere lege, gehe ich nach meinem Farbgeschmack und probiere immer wieder Neues aus. Ich mag die Kombination aus weißen Löwenmäulchen, Mutterkraut, beigen Ringelblumen, Cosmea, Mohn, Lavendel und als Füllmaterial Weizen oder hohe Gräser sehr gerne. In unserem Garten blühen die meisten Blumen in den Farbtönen: gelb, blau, weiß, rosa und lila. 

Schritt für Schritt:

  • jegliches unteres Blattwerk entfernen und im Beet als Mulchmaterial liegen lassen. Die Blumenstiele bleiben dadurch „sauber“ und sich dadurch länger in der Vase
  • Blumen nach Farben und Formen sortieren
  • eine zentrale Blume aussuchen, als Rechtshänder in die linke Hand nehmen
  • um diese zentrale Blume rundherum mit der rechten Hand weitere Blumen und Füllmaterial schräg anlegen. Beim Anlegen der Blumen den Strauß in der linken Hand immer wieder ein wenig drehen, damit die zentrale Blume rundherum umschlossen ist.
  • Blumenköpfe befinden sich auf gleicher Höhe, das Füllmaterial ist etwas höher.
  • ist der Strauß fertig gestellt, wird er wieder etwas gelockert,
  • Strauß mit einer Schnur zusammenbinden
  • Stiele mit einer scharfen Schere auf die gleiche Länge schneiden und übrig gebliebenes Blattwerk im unteren Bereich entfernen
  • Wasser alle zwei Tage wechseln und Vase putzen – das verlängert die Haltbarkeit (Die „Frischhaltetütchen“, die man beim Floristen mitbekommt, um die Haltbarkeit der Blumen zu verlängern, sorgt nur dafür, dass die Blumenstiele trotz schmutziger Vase sauber bleiben.)

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