Der richtige Blumenschnitt schafft nicht nur immer wieder Nachschub für schöne Sträuße, sondern ausreichend Nahrung für Wildbienen- und viele Insektenarten. Dafür einfach:

Blumenstiele immer über einer Blattachse schneiden

Durch einen schrägen Schnitt oberhalb einer Blattachse bilden sich bei bestimmten Blumensorten zwischen den Blattachseln neue Triebe, die dann wieder neue Blüten hervorbringen. Das ist möglich, da diese Sorten besonders darauf aus sind, möglichst viele Blüten zu produzieren, um u.a. möglichst viele Samen herzustellen und sich zu verbreiten. Nimmt man ihnen die Blüte, stecken sie ihre Kraft in die Bildung neuer Blüten, statt in die Samenprodultion und Reifung.

Der schräge Schnitt bewirkt, dass sich (Regen)Wasser nicht auf der Schnittfläche sammeln kann und so Krankheiten reduziert werden können. Bislang hatten unsere Schnittblumen keine Krankheiten, jedoch schadet es nicht diese (Schnitt)Herangehensweise der Gemüseernte auch auf die Blumenernte umzusetzen. 

Dieses Prinzip klappt sehr gut bei allen Blumen, die sich verzweigen: Zinnien, Dahlien, Ziermohn Simply Pink und Islandmohn, Cosmea, Mutterkraut, Löwenmäulchen, Kornblumen und Ringelblumen.

Ich habe mir allerdings angewöhnt einfach alle Blumen direkt über einer Blattachse zu schneiden, um zu schauen, bei welchen Sorten dieses Prinzip gut klappt. Für den Schnitt verwende ich nach vielen Test eine gewöhnliche Blumen-und Haushaltsschere.

Leave A

Comment