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Wildbienen in unserem Blumengarten

Neben der Pflanzung und Aussaat von bestimmten Pflanzen versuchen wir die bereits bestehenden natürlichen Lebensräume in unserem Garten zu erhalten und weiter auszubauen. Im Frühjahr haben wir zusätzlich eine Nisthilfe* aus dem toom Sortiment angebracht. Wie Ihr sehen könnt, wurde sie in diesem Jahr noch nicht besiedelt, was sicher daran liegt, dass in unserem Garten bereits ein reiches Angebot an Nisthilfen besteht, wie Hecken, unsere Streuobstwiese mit Totholz, markhaltige Pflanzenstängel, ein lückiger Rasen mit offenen Bodenstellen oder es rund um die Schuppen und Ställe, die mit Efeu oder wildem Wein bewachsen sind, kräftig summt.

Blumen im Garten schneiden

Fast alle Blumen, die in unserem Schnittblumengarten gedeihen, gehören zu den schnellnachwachsenden Sorten. Durch einen schrägen Schnitt oberhalb einer Blattachse bilden sich bei schnellnachwachsenden Sorten zwischen den Blattachseln neue Triebe, die dann wieder neue Blüten hervorbringen. Das ist möglich, da diese Sorten besonders darauf aus sind möglichst viele Blüten zu produzieren, um möglichst viele Samen herzustellen und sich zu verbreiten. Nimmt man ihnen die Blüte, stecken sie ihre Kraft in die Bildung neuer Blüten, statt in die Samenprodultion und Reifung. Der (richtige) Schnitt für schöne Gartensträuße schafft damit immer wieder Nahrung für Wildbienen- und viele Insektenarten. Dieser „Effekt“ ist besonders toll bei Ringelblumen zu beobachten. Der schräge Schnitt bewirkt, dass sich (Regen)Wasser nicht auf der Schnittfläche sammeln kann und so Krankheiten reduziert werden können. Bislang hatten unsere Schnittblumen keine Krankheiten, jedoch schadet es nicht diese (Schnitt)Herangehensweise der Gemüseernte auch auf die Blumenernte umzusetzen. 

Zu den schnellnachwachsende Blumensorten gehören in unserem Garten zum Beispiel Zinnien, Ziermohn Simply Pink und Islandmohn, Cosmea, Mutterkraut, Löwenmäulchen, Zinnien, Kornblumen und Ringelblumen.

Einen Blumenstrauß binden

Meine Schwester hat einige Jahre als Floristin gearbeitet. Sie hat mir gezeigt, worauf es beim Blumenstrauß binden ankommt. Wer mag, kann sich vor dem Schnitt für einen bestimmten Farbverlauf entscheiden und dann wie beschrieben direkt über einer Blattachse mit einer scharfen Schere schneiden. Besonders toll ist, wenn der Strauß unterschiedliche Blumen und Füllmaterial enthält. Ich mag die Kombination aus weißen Löwenmäulchen, Mutterkraut, beigen Ringelblumen, Cosmea, Mohn, Lavendel, verschiedenen hübschen wilden Blumen aus den Blumenmischungen und als Füllmaterial Weizen oder hohe Gräser sehr gerne. In unserem Garten blühen die meisten Blumen in den Farbtönen: gelb, blau, weiß, rosa und lila.

Schritt für Schritt Anleitung

Damit die Blumenstiele „sauber“ bleiben und sich die Blumen dadurch in der Vase länger halten, entferne ich jegliches Blattwerk im unteren Bereich. Meistens erledige ich das gleich nach dem Schnitt im Garten und lasse das Blattwerk im Beet liegen, als Mulchmaterial. Anschließend sortiere ich die Blumen nach Farben und Blumenform und beginne im nächsten Schritt den Strauß nach meinem Farbgeschmack zu binden.

Dafür suche ich mir eine zentrale Blume und halte sie in der linken Hand. Um diese zentrale Blume lege ich mit der rechten Hand leicht schräg weitere Blumen und mein Füllmaterial an. Die Blumenköpfe befinden sich auf gleicher Höhe, das Füllmaterial ist etwas höher. Beim Anlegen der Blumen drehe ich den Strauß in der linken Hand immer wieder ein wenig, damit die zentrale Blume rundherum umschlossen ist. Außerdem achte ich darauf, den Strauß fest zu binden, also den Strauß nicht von Anfang an locker zu binden – das „lockere“ kommt später. Bei der Entscheidung, welche Blume ich neben die Andere lege, gehe ich nach meinem Farbgeschmack und probiere immer wieder Neues aus. Nachdem der Strauß fertig gebunden aber noch nicht mit einer Schnur zusammengebunden ist, lockere ich ihn. Dafür lockere ich einige Blumen etwas, ziehe einige Gräser etwas höher und Anderes etwas tiefer – alles nach meinem persönlichen Geschmack. Im Anschluss binde ich den Strauß mit einer Schnur zusammen und schneide die Stiele mit einer scharfen Schere auf die gleiche Länge ab und entferne übrig gebliebenes Blattwerk im unteren Bereich. In einer sauberen Vase mit frischem Wasser halten sich bei mir die meisten Sträuße etwa mindestens eine Woche. Um die Haltbarkeit zu verlängern stelle ich einige Sträuße über Nacht in die kühle Veranda, wechsle das Wasser spätestens alle zwei Tage und putze die Vase, damit die Blumen immer in einer sauberen Umgebung stehen. Der Inhalt des Tütchens, die man beim Floristen mitbekommt, um die Haltbarkeit der Blumen zu verlängern, sorgt nur dafür, dass die Blumenstiele trotz schmutziger Vase sauber bleiben.

Erzählt mal, was sind eure liebsten Farbkombinationen in Gartensträußen? 

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit toom Baumarkt

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